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Multi-Generational Travel im La Val Hotel & SPA

Im Surselva auf einer kleinen Hochebene liegt das Bergdorf Breil-Brigels auf 1280 Meter über Meer. Diese Sonnenterrasse mit dem grossartigen Panorama und den sanften, offenen Hängen ladet in der Ferienregion zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Das Sommerangebot ist sehr vielfältig und ermöglicht Gross und Klein, Jung und Alt verschiedenste Varianten für einen Mehrgenerationen Urlaub: Wanderwege, Bike-Trails, Minigolf-Anlage, Badesee, Sesselbahn, Bergrestaurant und Panorama-Golfplatz. Die drei sonnenverwöhnten Bergdörfer Andiast, Waltensburg/Vuorz und Breil-Brigels punkten auch mit kulinarischem Reichtum.

 

Das 4-Sterne Haus La Val ist eine Oase abseits des Massentourismus. Das luxuriöse Hideaway Resort mit 42 Zimmern/Suiten ist bestens ausgerüstet um mehrere Generationen Reisender zu bewirten. Unsere 75 m2geräumige, saubere Tumpiv Suite trumpft mit zwei Schlaf- und Badezimmern, einem Wohnzimmer mit bequemem Schlafsofa und einem Balkon mit angenehmer Aussicht auf. Die Einrichtung im Alpine Chic mit viel Holz und heimeligem Design bietet genügend Stauraum in den Zimmern und im Flur, so dass wir all unsere Kleider mühelos verstauen können. Im Wohnzimmer stehen drei bequeme Sessel, Clubtische und ein Sekretär mit Stuhl. Jeder Raum verfügt über einen TV in passender Grösse. Die Internet-Geschwindigkeit von rund 28 Mbps Up- und Download reicht jedem Gast vollends – ausser den Teenagern. Auf Wunsch kann ein rustikales Doppelzimmer mit zusätzlichem Bad und Verbindungstüre dazugebucht werden. In der kleinen Minibar stehen kostenlos Softdrinks zur Verfügung, auch das Leitungswasser schmeckt frisch und köstlich. Deshalb steht auch eine Karaffe mit Gläsern bereit. Eine Nespresso-Maschine versorgt Gäste unentgeltlich mit dem Kaffee ihrer Wahl. Auffallend ist das emsige, jederzeit freundliche Personal im ganzen Haus. Ein «Nein» hören wir nie. Bravo. Übrigens sind Hunde im La Val willkommen und erhalten spezielle Aufmerksamkeit. Entsprechend bringen einige Gäste ihre Lieblinge mit in den Urlaub.



Wellness & SPA werden grossgeschrieben. Die Anlage entlockt uns ein Wow. Wärme und Geborgenheit, Valser Quarzit und rohes Altholz. Keine Frage, hier geniessen wir im prämierten Bergspa ein entspannendes Ambiente auf 680 Quadratmetern: Finnische Sauna, Bio-Sauna, Privatsauna, Erlebnisdusche, zwei Dampfbäder und natürlich das wunderbar warme Wellnessbecken mit integrierten Sprudelliegen. Draussen erwartet uns ein grosses Whirlpool-Edelstahl-Becken, in dem wir bei idealen Wassertemperaturen die Seele baumeln lassen. Herrlich – der Ausblick und die Ruhe. Nach dem Sonnenbaden auf der kleinen Wiese zwischen den beiden Häusern und mit ausreichend bequemen Liegestühlen und Sonnenschirmen bietet der angrenzende Ruheraum ein schattiges Plätzchen zum Entspannen. Bereits um 8 Uhr morgens zieht es mich ins warme Aussenpool. Alleine geniesse ich meine Lektüre und die Ruhe und stimme mich auf einen herrlichen Tag im Surselva ein.



 Das Frühstück Buffet passt ideal zum Haus und dem Ambiente. Angeboten werden frisch gepresster Orangensaft, Kaffee – auf Wunsch zubereitet – und alles was wir uns zur ersten Mahlzeit des Tages nur wünschen können: Brote, Brötchen, Käse von der Käserei in Brigels, frische Wurstwaren und Bündner Spezialitäten ergänzen die hervorragende Auswahl an Eierspeisen, Lachs, frischem Fruchtsalat und Birchermüesli.

 

Einen Applaus verdient sich die Küchencrew um Chef Rudolf Möller. Seit 2010 bekocht, verwöhnt und überrascht er Gäste in der Usteria Miracla. Edel, elegant und zeitlos präsentiert sich dieses gastronomische Konzept. Wir erleben Zelebration mit Leidenschaft und Hingabe. Die delikate, marktfrische Küche verzaubert unsere Sinne. Die sorgfältig zusammengestellte Karte übertrifft unsere Erwartungen. In dieser kleinen Oase der Gastronomie wird ein Abendessen zu einem unvergesslichen Fest für die Sinne. Sechs unterschiedliche Menüs stehen uns zur Auswahl bereit: Classic, Sursilvan, Vital, Vegan, Caschiel und das Wochenspezial. Bei jedem Menu wurden die Gänge sorgfältig ausgewählt und auf einander abgestimmt. Wir können unsere Vorlieben nach Lust und Laune querbeet zusammenstellen. Wow. Welch’ ein Gaumenschmaus. Jedes Gericht hat uns vollumfänglich überzeugen können. Bravo. Diese Küche ist jederzeit 16 Gault-Millau Punkte wert – warten wir ab…


Eine gemütliche Terrasse, eine Raucherlounge mit eigener Veranda, eine Lounge und eine grosszügige Bar tragen zum Wohlfühlambiente bei.

 

Ausflüge

Um das Surselva zur erkunden stehen unzählige Varianten für Familien unter dem Motto «Multigenerational Travel» bereit: Zum Beispiel befördert uns der Sessellift dank der Gästekarte kostenlos von Breil nach Crest Falla. Von 1665 M.ü.M. aus bis zurück zum Hotel ist einer der Wege geteert und somit auch mit einem Kinderwagen problemlos zu bewältigen. Der Ausblick ist herrlich und in maximal einer Stunde kommen wir am Lag da Breil an. Dieser Bergstausee ist in rund 20 Minuten zu Fuss zu umrunden und wäre ein perfekter Ort zum Abkühlen – wäre da nicht das Badeverbot. Für MTB-Freunde sind Ausflüge in der wundervollen Natur ein Privileg. Unzählige Trails von «easy» bis «profi» können wir in Angriff nehmen. Wer keine Bikes mitnimmt, kann diese vor Ort mieten.


Uns hat der Ausflug nach Pigniu und zum Panixer-Stausee sehr positiv überrascht. Wir treffen die Wanderführer Marco & Beatrix vor Ort. Zusammen begehen wir das kleine, pittoreske Bergdorf, welches einiges an Geschichte zu bieten hat: Ende des 18. Jahrhunderts tobte ein politischer Sturm über Europa, ausgelöst durch die Französische Revolution. In diesem Zusammenhang wurde auch das Graubünden zum Kriegsschauplatz. Rund 20 000 russische Soldaten unter General Alexander W. Suworow zogen von Norditalien bis ins Glarnerland, wurden jedoch von den französischen Truppen und dem einbrechenden Winter gestoppt. Der 2407 Meter hohe Panixerpass war die einzige Rückzugsmöglichkeit der russischen Truppen ins verbündete Österreich. Doch der bereits schneebedeckte Pass wurde vielen von Suworows geschwächten Soldaten zum Verhängnis und auch die Kriegskasse des Generals verschwand angeblich in den Schluchten. Diejenigen, die es über den Pass schafften, erreichten im Oktober 1799 das Dorf Pigniu. Die Wintervorräte der kleinen Siedlung wurden beschlagnahmt und das Vieh geschlachtet. Was brennbar war, wurde für wärmende Feuer benutzt. Wir besichtigen die Schlafstätte Suworow’s und erfahren viele Details aus der lokalen Geschichte, welcher wir uns nicht bewusst waren.


Anschliessend begeben wir uns zum nahegelegenen Stausee. 7 300 000 m3  fasst der Panixer Stausee, der heute dort liegt, wo der General einst mit seinen Soldaten einmarschierte. Der Stausee ist Teil der zwischen 1984 und 1992 erbauten Kraftwerke Ilanz. 1999 verwandelte der gebürtige Engadiner Künstler Martin Valär die Staumauer mit seinem Monumentalwerk in ein Gemälde. Darauf wurde Suworow als wankender blauer Turm dargestellt – dieser General, der mit seiner Armee von den damaligen Machthabern wie auf einem Kriegsschachfeld hin und hergeschoben worden war. Seine gefallenen Soldaten erhielten durch die Schach-Bauernfiguren ein Denkmal. Heute ist die Farbe leider abgeblättert, aber dennoch bleiben General, See und Ort für immer verbunden. 225 Jahre nach General Suworow führt uns die Wanderung entlang des wilden Schmuèrbachs vom pittoresken Dorf Pigniu zum Stausee. Kulturführer Marco und Historikerin Beatrix führen uns um den See und teilen direkt am Schauplatz des Geschehens spannende Einblicke in die Zeit der Napoleonischen Kriege in der Surselva. Auch zeitgeschichtliche Themen, wie die Bedeutung der Wasserkraft für die Bergregion, werden uns übermittelt – dies alles entlang des Uferweges des Stausees Lag da Pigniu, mit der faszinierenden Natur und dem überwältigenden Bergpanorama im Blick. Wir erfreuen uns an spielenden Murmeltieren und geniessen jede Minute dieses Abenteuers.

 

Kulinarik

Wer beim Essen Vielseitigkeit und Abwechslung bevorzugt, der ist in Brigels und Umgebung bestens versorgt. Überall finden wir passendes Ambiente und ausgezeichnete Küchen vor. Die Gastgeber sind freundlich und schätzen ihre Gäste.



 

Das Ucliva in Waltenspurg/Vuorz eignet sich hervorragend für ein «Plättli» nach einem Ausflug. Aus lokaler Produktion geniessen wir Bündnerfleisch, Rohschinken, selbstgemachte Rauchwurst, Salsiz und Bergkäse – welch’ ein Genuss, bei Sonnenschein auf der Terrasse mit selbstgebackenem Brot und erfrischenden, alkoholfreien Sommercocktails.


 

Mitten im Dorf von Brigels befindet sich das Casa Fausta Capaul. Hinter dem Herd bekocht Chef André und Team seine Gäste mit einer vielseitigen Küche. Traditionelle Gerichte aus den Kanton Graubünden, Klassiker der österreichischen Küche (der Wirtin sei Dank), aber auch Kreationen wie Mini Tacos mit Pulled Pork sorgen für einen Gaumenschmaus. Das Restaurant, bestehend aus drei miteinander verbundenen, rustikalen Räumen erinnert uns an Urgrossmutters «Stübli». Tiefe Decken, noch tiefere Tische (meine Beine passen nur gestreckt darunter) entsprechen einem typischen authentischen Ambiente.

 

Im Ort liegt die Pizzeria Frisal von Silvana und Stefano. Natürlich ist die Küche des gelernten Metzgers italienischen Ursprungs. Somit sind Pizze die Nummer Eins des Angebotes. Entsprechend hervorragend und einzigartig sind die Pizzen aus «schwarzem» Mehl (Weissmehl gemischt mit einem kleinen Anteil pflanzlicher Kohle). Ein Muss. Natürlich gibt es auch eine Auswahl an Vor- und Nachspeisen. Wer gerne ein ordentliches Stück Fleisch möchte, tut gut daran, den Weg zum zweiten Restaurant von Stefano und Silvana nach Trun auf sich zu nehmen. Dort ist die Auswahl an Gerichten um einiges grösser.


 

Fazit

Das Hochplateau zwischen Breil/Brigels über Waltensburg/Vuorz, nach Andiast und Pigniu bietet Erholung in einem Gebiet, welches noch nicht von Touristen überrennt ist. Naturverbundene Gäste oder solche, die es werden wollen, sind hier im Paradies. Ruhe, Abwechslung, bunte Bergwiesen, kühle Bergseen und beeindruckende Berge verkörpern das Surselva und lassen die Seele mehrerer Generationen baumeln.







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