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LEGOLAND Billund

vor 6 Stunden
2 Min. Lesezeit

Text und Fotos: May-Cathleen Spinnler



Das LEGOLAND Billund ist der Ur-Park der gesamten Legoland-Kette. Er wurde am 7. Juni 1968 von Godtfred Kirk Kristiansen, dem Sohn des LEGO-Gründers, eröffnet und war ursprünglich als permanente Ausstellung von LEGO-Modellen gedacht. Auch heute noch steckt der Park voller Geschichte. Die ursprünglich 5,7 Hektar grosse Anlage bietet gegenwärtig elf Themenbereiche mit über 45 Attraktionen auf rund 18 Hektaren. Herzstück ist das «Miniland», das frühere Zentrum des Parks und das Umfangreichste weltweit. Seine Szenerien aus Grossstädten, pittoresken Dörfern und weltberühmten Bauwerken bestehen aus insgesamt 20 Millionen LEGO-Steinen. Staunend stehen wir vor den fünf höchsten Gebäuden im Format 1:500 – von denen das 550 Zentimeter hohe Burj Khalifa das Grösste ist.


Die Idee der interaktiven LEGO-Ausstellungen, etwa beim «Tempel», sowie die überdachten LEGO- oder DUPLO-Baustationen entlang der Warteschlangen begeistert uns. Unser kleiner LEGO-Held spielt mit Gleichgesinnten oder wühlt in bunten Gruben nach dem richtigen Stein, während wir in Sichtweite anstehen.

Unsere Kinder finden «Ghost», ein Spukhaus, sehr gelungen. Wir haben jedenfalls Mühe, sie wieder hinauszubefördern. Unser Tipp ist das Polarland. Beim Anstehen erfahren Besucher Wissenswertes über die Arktis, bevor die rasante und aussergewöhnliche Fahrt vorbei an LEGO-Eisbären beginnt. Bei der Aufbewahrung von Rucksäcken und Taschen sollte sich LEGOLAND Billund etwas von seinen jüngeren Geschwistern aneignen – nämlich zeitgemässe, elektronische Schliesssysteme.



Beim genauen Hinschauen entdecken wir viele Bauten aus kantigen LEGO-Steinen in klassischen Farben. Während in neueren Resorts quietschbunte, transparente oder raffiniert zweckentfremdete Elemente zum Einsatz kommen, strahlen die älteren LEGO-Modelle einen nostalgischen Zauber aus. Im «Castle» wird diese Atmosphäre besonders deutlich: Schilder verraten nicht nur die Geschichte der Ausstellungen, sondern auch die Anzahl der verbauten Steine, die Bauzeit und das Entstehungsjahr. Eine leichte Staubschicht trägt zur Zeitreise bei.



Wir empfehlen, mindestens eine vollständige LEGO-Minifigur von zu Hause mitzubringen. Diese lässt sich gegen eine beliebige Figur tauschen, welche an den Namensschildern der Park-Mitarbeiter befestigt sind. Zudem lohnt sich eine frühzeitige Planung des Besuchs, da das LEGOLAND Billund nicht ganzjährig geöffnet ist.


Praktisch für Camper: Fahrzeuge können auf den grosszügigen Parkplätzen P5 oder P6 unter schattigen Bäumen nahe dem Eingang abgestellt werden. Bezahlt wird online im Voraus oder per QR-Code vor Ort.


Ein weiterer Höhepunkt liegt ausserhalb des Parks: Das LEGO House – Home of the Brick ist ein interaktives Erlebniszentrum, für welches ein separates oder kombiniertes Ticket erforderlich ist. Dort steht Kreativität im Mittelpunkt. Echten Lego-Fans ab zehn Jahren empfehlen wir die eintägige LEGO Fan Tour. Ab zwölf die dreitägige LEGO Inside Tour. Beide bieten exklusive Einblicke in die LEGO-Gruppe und können online im Voraus gebucht werden. https://legohouse.com/de-de/das-ist-los/lego-house-tours-and-events



Die Verbindung aus Freizeitpark, Geschichte und dem «LEGO House» krönt Billund für LEGO-Liebhaber zu einem einzigartigen Reiseziel.https://www.legoland.dk/de/

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Kontakt: Daniel Jauslin | Unterer Rütschetenweg 25B | CH-4133 Pratteln | blog [at] jauslin.net

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