Wassertrinken neu gedacht: waterdrop im Alltagstest
- Daniel Jauslin (dja)

- vor 28 Minuten
- 3 Min. Lesezeit
Wasser trinken ist eigentlich simpel. Und doch scheitern viele von uns täglich daran, genug Wassser zu sich zu nehmen – weil es schlicht langweilig ist. Genau hier setzt waterdrop an: Das österreichische Unternehmen aus Wien hat mit seinen Microdrink-Würfeln ein Konzept entwickelt, das Hydration auf erfrischende Art neu definiert.

Was steckt dahinter?
Die Idee ist denkbar einfach: Ein kleiner, kompakter Würfel wird ins Wasser geworfen, löst sich auf und verwandelt es in wenigen Sekunden in ein aromatisiertes, vitaminreiches Getränk – zuckerfrei, ohne künstliche Konservierungsstoffe und in einer wachsenden Vielfalt an Sorten. Die Würfel setzen auf natürliche Frucht- und Pflanzenextrakte sowie Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Das Sortiment reicht von klassisch-fruchtig bis hin zu funktionellen Varianten mit gezielter Wirkstoffkombination.
Kollaborationen und Limited Editions
waterdrop steht nicht still. Die Zusammenarbeit mit Ricola ist ein besonders gelungenes Beispiel dafür, wie sich zwei starke Markenwelten ergänzen können. Die gemeinsame Kollektion verbindet Ricola’s ikonische Alpenkräuter mit dem typischen waterdrop-Ansatz. Vier Sorten stehen zur Auswahl:
* Himbeere Melisse – sanft, mit Vitamin C, B6 & B12
* Zitrone Minze – frisch-zitronig, unterstützt den Energiestoffwechsel
* Granatapfel Minze – kräftig-fruchtig, für das Immunsystem
* Verbene Zitrus – zart und kräuterig, mit B1 & B9

Auch die Limited Edition MOJITO verdient Erwähnung: Minze, Limette, Sommer – ohne Alkohol, ohne Zucker. Ein Mocktail für das Wasserglas, der nicht nur den Geschmack eines Klassikers trifft, sondern auch einen gesellschaftlichen Trend aufgreift. Über 60 Prozent der Millennials und Gen Z greifen in sozialen Situationen zunehmend zu alkoholfreien Alternativen – ohne dabei auf Genuss, Ästhetik oder ein Ritual verzichten zu wollen. waterdrop bedient diesen Wunsch auf unkomplizierte Weise.
Ebenfalls neu: die Limited Edition Evergreen Fusion – grüner Apfel, Birne und Zitronenmelisse. Frisch, leicht, saisonal. Farbpsychologisch gesehen assoziieren wir Grüntöne mit Ruhe, Erneuerung und Leichtigkeit – waterdrop übersetzt das Gefühl des Frühlings direkt ins Glas.

Meine Erfahrung: so einfach wie überzeugend. Ich nutze waterdrop seit einer Weile und meine Erkenntnis ist eindeutig: Ein Würfel auf einen Liter reicht vollkommen aus. Die Dosierempfehlung auf der Packung geht oft von 400–600 ml aus, aber wer es weniger intensiv mag – und wer gleichzeitig länger Freude am Würfel haben möchte – fährt mit einem Liter pro Würfel sehr gut. Der Geschmack bleibt präsent, ohne aufdringlich zu sein.
Mein Setup der Wahl: die All-Purpose Straw Flasche (1 Liter) von waterdrop. Vor dem Befüllen kommt Eis hinein – und der Drink bleibt damit buchstäblich den ganzen Tag herrlich kühl. Wer viel unterwegs ist oder lange am Schreibtisch sitzt, wird diese Kombination schnell schätzen lernen.
Ein Punkt, den ich offen anspreche: Der künstliche Süßstoff ist nichts für mich. Die Würfel setzen auf Süßstoffe statt Zucker, was für viele ein klarer Pluspunkt ist. Mein persönlicher Geschmack geht aber in eine andere Richtung – ich verzichte lieber darauf und greife zu den Sorten, die weniger dominant gesüsst wirken, oder experimentiere mit der Menge. Das ist kein Makel des Produkts, sondern eine ehrliche
Einschätzung für alle, die ähnlich empfinden.

Fazit
waterdrop löst ein reales Alltagsproblem – auf stylische, praktische und geschmacklich überzeugende Weise. Die Produktpalette wächst sinnvoll, die Kollaborationen sind durchdacht, und das Grundprinzip funktioniert. Für alle, die Wasser trinken wollen, aber etwas Geschmack und Funktion suchen, ist waterdrop eine ernsthafte Option. Wer Süßstoffe meidet, sollte einzelne Sorten vorab testen – die Intensität variiert je nach Sorte deutlich. Ein Würfel, ein Liter, ein halber Tag. So geht modernes Trinken.










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