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Magische Momente der Natur mit der Havila Castor

Auf die «Bucketlist» eines jeden gehört das Erleben der Nordlichter ganz nach oben. Dieses Naturschauspiel ist jeweils zwischen Ende September und Ende März mehrheitlich oberhalb des nördlichen Polarkreises zu bewundern. Aus diesem Grund sind wir mit der Reederei Havila auf deren modernem, mit Flüssiggas betriebenen Schiff «Castor» von Bergen nach Kirkenes und wieder zurück gefahren.

Polarlicht (Aurora Borealis):

Durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome entsteht das Polarlicht, wenn elektrisch geladene Teilchen der Sonnenwindausbrüche mit 500 bis 800km/s auf die irdische Magnetosphäre treffen. Dieses Schauspiel konnten wir am 25. Februar 2023 bestaunen. Bei der Durchsage während dem Abendessen liessen wir alles stehen und liegen, rasten in unsere Kabine, um die bereitstehende Kamera samt Stativ und Weitwinkelobjektiv zu holen und platzierten uns auf Deck 7. Hier erleben wir zum ersten Mal das spektakuläre, dynamische Nordlicht. Wow. Für alle Hobbyfotografen hier meine Tipps für coole Bilder: Manuell Modus, kein Bildstabilisator, Blende ganz auf, Weitwinkelobjektiv, Schärfe auf unendlich, ISO maximal 1600, Weissabgleich Tageslicht, Fern- oder Selbstauslöser, Verschlusszeiten je nach Stärke der Aurora von 1/40 Sek. bis zu 30 Sek. Meine besten Resultate erzielte ich mit Verschlusszeiten um die 6 Sekunden.

Das Schiff:

Seit knapp einem Jahr in Betrieb, befinden sich auf dem modernen 124 Meter langen Schiff 179 Kabinen. Maximal 640 Passagiere können aufgenommen werden, dazu zählen auch diejenigen, welche nur von einem Hafen zum nächsten schippern und somit keine Kabine an Bord brauchen. Während unserer Reise sind rund 180 Passagiere an Bord. Dank der riesigen Batteriespeicher kann die «Castor» bis zu vier Stunden emissions- uns geräuschfrei fahren. Anstatt mit Diesel, werden die Motoren mit Erdgas betrieben. Das ergibt sage und schreibe 25% weniger CO2- und 90% weniger Stickstoffoxid-Ausstoss. Bravo. Das Postschiff kann bis zu neun Fahrzeuge mitnehmen, hat 15519 Brutto Register Tonnen, 70 Crewmitglieder und fünf Passagier Decks. Innen ist die Castor sehr modern, mit skandinavischem Flair eingerichtet, welches an die Küstenlandschaft Norwegens erinnert. Kostenloses W-Lan auf dem ganzen Schiff stellt sicher, dass wir unsere eindrücklichen Fotos mit unseren Lieben auf dem Globus zeitnah teilen können. Eine Sauna, zwei Fitnessräume und zwei Whirlpools sind ebenfalls an Bord.

Die Kabinen:

Viele unterschiedliche Kategorien, innen und aussen, zur Auswahl mit Panoramafenstern, Balkon, für zwei bis vier Personen und mit Flächen von 10 bis 45 Quadratmetern stehen zur Auswahl bereit. Wir beziehen eine «Balcony Deluxe» mit knapp 22m2, raumhohen Fenstern und einem 6m2 grossen Balkon, der mit zwei bequemen, verstellbaren Stühlen ausgestattet ist. Das Doppelbett (150cm) ist leider sehr klein, so dass wir nach der ersten Nacht beschliessen, das Sofa als zusätzliches Bett beziehen zu lassen. Ein passend grosser Schrank, Safe, Kühlschrank, Haartrockner, Tee- und Kaffeekocher, TV und eine Kommode mit Schubladen ergänzen die ideale Kabinengrösse. Das Bett ist sehr bequem. Ausreichend Kissen und Decken stehen uns ebenfalls zur Verfügung. Der schwenkbare TV verlangt den Gästen norwegische Sprachkenntnisse ab. Kein deutscher Sender ist programmiert. Schade. Wir lieben unseren Balkon, auf welchem wir Stunden verbringen, während wir durch das europäische Nordmeer und die Barentssee schippern – ganz speziell dann, wenn wir durch sehr enge Passagen unterwegs sind. Behindertengerechte Kabinen sind in fast jeder Kategorie verfügbar. Ebenfalls zu empfehlen sind die heimeligen, komfortablen Junior Suiten. Wir vermissen ein «bitte nicht stören» Schild und ärgern uns ob der Tatsache, dass die Dusch-Rinnen nicht richtig abfliessen und bei hohem Seegang Abwassergeruch und laute -geräusche auftreten. Schade. Als Eco-Voyager können wir uns outen, indem wir unsere Kabine nur nach Bedarf reinigen lassen und Hand- und Duschtücher mehrmals verwenden. Dieses Schild ist in jeder Kabine zu finden.

Das Essen:

Auf der Havila Castor gibt es das Havrand und ein à-la-Carte-Restaurant, namens Hildring. Während den Mahlzeiten sind Tischwasser, Tee und Kaffee im Reisepreis enthalten. Das Besondere an der Gastronomie an Bord ist, dass für die Zubereitung der Gerichte hauptsächlich regionale Produkte genutzt werden. An Bord können Gäste aus traditionellen, norwegischen und aus modernen Gerichten wählen. Essen bedeutet hier mehr als nur satt werden und bringt uns die Geschmäcker Norwegens nahe.

Das Havrand ist das Hauptrestaurant für Frühstück-, Mittag- und Abendessen. Wir bekommen einen Tisch und eine Essenszeit zugeteilt, welche für uns gar nicht passt. Unser Tipp: direkt nach dem Einschiffen beim Restaurant auf Deck 6 von den vier angebotenen Essenszeiten die persönliche Wunschzeit auswählen. Zu allen Mahlzeiten wird eine passende Karte gereicht, welche zum einen Gerichte für die ganze Reise beinhaltet, zum anderen regionale Gerichte, die alle drei Tage ändern. Für Gäste, welche Havila Gold gebucht haben, steht für das Frühstück und Abendessen eine zusätzliche Karte zur Auswahl bereit, und ausserdem sind 30 Einheiten alkoholfreie Getränke pro Person, sowie zwei kostenlose Upgrades ins Fine Dining Restaurant Hildring inbegriffen. Wir empfehlen dieses Paket auf jeden Fall zu buchen, denn damit sind all unsere Konsumationen an Bord inbegriffen. Wir kosten die unterschiedlichsten Gerichte und sind erstaunt darüber, wie vernünftig klein die Portionen bemessen sind. Da wir aber beliebig viele bestellen können, macht diese Art der «Food Waste» Prävention auch wirklich Sinn. Wir bemängeln, dass wir die feinen Speisen oft nicht mehr heiss serviert bekommen und auf der ganzen Reise den Toast zum Frühstück nie warm geniessen können. Nach dem letzten Bissen lehnen wir uns auf den nordisch schlichten Designerstühlen bequem zurück. Die Konstruktion erlaubt es, dass sich beim Verlagern des Gewichts nach hinten die Rückenlehne und das Sitzkissen in eine wunderbar bequeme Stellung verschieben. Cool.

Im Hildring, dem Fine Dining Restaurant, werden zwei 5-Gang-Menüs serviert – Fleisch oder Fisch. Dies lässt sich nicht aussuchen, denn täglich wird jeweils eine der beiden Kompositionen angeboten.

Für den Kaffee oder Snack zwischendurch gibt es an Bord das Havly Café mit Bäckerei und ausgesprochen leckeren Gerichten, sollten wir wegen eines Ausflugs ein Essen verpasst haben.

Uns gefällt der exklusive Service für Gold Members. Zwischen 16 und 18 Uhr werden in der Lounge auf Deck 9 kostenlos Getränke und Snacks, bestehend aus kleinen Sandwiches, Früchten, Süssigkeiten wie auch Nüssen und Chips, aufgetischt.

Die Ausflüge:

An jedem Hafen, wo die Castor etwas länger am Kay liegt, bietet das «Adventure Team» vielseitige Ausflüge für jeden Geschmack an. Winterkreuzfahrt zum Geiranger Fjord: In Alesund gehen wir von Bord. Ein kurzer Spaziergang mit einem Ranger führt uns zu dem Katamaran, mit welchem wir uns auf die 3-stündige Fjordkreuzfahrt nach Geiranger begeben. Sie führt uns an beeindruckenden, sich abwechselnden Landschaften vorbei. Die bekannten Wasserfälle «Sieben Schwestern» sind ein überwältigender Anblick, wenn das Wasser senkrecht bis zu 250 Meter niederdonnert.

Beim UNESCO Weltnaturerbe angekommen, steigen wir in einen Bus, welcher uns auf Serpentinen in wenigen Minuten zu einem Aussichtspunt hoch über dem Fjord führt. Es präsentiert sich ein bleibender Ausblick über die Naturgewalten am Ende dieses Fjords. Die einzigartige Landschaft stammt aus mehreren Eiszeiten, als Gletscher tiefe Fjorde in die Landschaft meisselten und hohe Berge formten. Dank seiner natürlichen Schönheit steht der Geirangerfjord verständlicherweise oft auf den Listen der spektakulärsten Orte der Welt. Nach einem kurzen Abstieg auf einer Treppe entlang von Wasserfällen, welcher uns vom Museum zum Schiff führt, freuen wir uns auf die Rückfahrt nach Alesund, wo wir die gewonnenen Eindrücke ausklingen lassen können. In Trondheim wartet ein Angelabenteuer: Uns holt der Guide bei heftigem Schneetreiben am Schiff ab und führt uns zu Fuss zu einem kleinen, traditionell klinker-gebauten (UNSECO) Boot, mit welchem wir hinaus in den Trondheimfjord hinter die Mönchsinsel fahren, um unser Angelglück herauszufordern. Nach wenigen Minuten beisst ein stattlicher, rund 4 ½ kg schwerer Kabeljau an. Welch ein Anblick und Erfolg bei eisiger Kälte. Unsere Skipperin lässt die Schönheit wieder ins Wasser gleiten.

Am kommenden Tag legen wir in Bodo an. Ein Bus wartet, um uns zu einer arktischen Küstenwanderung abzuholen. Das Leben in der Nähe der Natur und der wechselnden Jahreszeiten ist ein Teil des Alltags hier im Norden. Mit Spikes und Wanderstöcken ausgerüstet, wandern wir etwa drei Kilometer im Schnee durch Dünen, kleine Birkenwälder, entlang verlassener Strände und bestaunen die Umrisse eines Wikingergrabhügels aus der Zeit um 1000. Wir sind froh ob der optimalen Kleidung und dem festen Schuhwerk, um Flora und Fauna geniessen zu können. Im Tromso brechen wir auf zu einer Schlittentour mit Rentieren. Wiederum fahren wir bei sturmartigem Schneegestöber den Fjord entlang bis zu einer Einrichtung, welche eigens für Touristen aufgebaut wurde. Der Himmel klart auf und wir stehen vor einer riesigen Herde von Rentieren. Sofort werden wir in Schlitten gesetzt, zugedeckt und die Karawane kommt sich in Bewegung. Wir sitzen auf Fellen von Ren, welche unglaublich dicht sind und uns warmhalten. Alle Schlitten sind miteinander verbunden, damit kein Zugtier aus der Spur treten kann. Wir fühlen uns wie «Santa» – mit dem Unterschied, dass wir sehr gemächlich vorankommen. Etwa 20 Minuten dauert das Vergnügen. Anschliessend ist Füttern angesagt. Alle weiblichen Tiere und ihre Jungen befinden sich auf der zugeschneiten Weide. Die Renhirsche werden in Gehegen gehalten. Mit der Aussicht auf Futter strecken die Rentiere ihre Köpfe in den Futterkessel, verfolgen uns auf Schritt und Tritt und lassen unsere Streicheleinheiten mehrheitlich über sich ergehen. Rene werden im Schnitt 15 Jahre alt und sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih tragen. Später dürfen wir bei den Samen in einer Gamme-Hütte Platz nehmen, ein herrliches Ren-Gulasch und Cookies zu uns nehmen. Es folgt eine Einführung in die Kunst des Joik, ein mit dem Jodler verwandter, kehliger Gesang der Ureinwohner Lapplands. Sie besingen damit Menschen, Tiere und Naturphänomene. Einmalig. Am Hafen von Honningsvag werden wir zur Quad-Safari abgeholt. Wir bekommen die nötige Ausrüstung inklusive Thermoanzug und sofort geht es los Richtung Mageroya, einer Halbinsel, die ins Nordmeer hinausragt. Leider kommen wir nicht so zügig voran wie erhofft, da sich nicht alle Gruppenmitglieder auf denen mit Spikes ausgerüsteten Quads gleich sicher fühlen. Steile Passagen mit herrlicher Aussicht lassen unseren Puls höherschlagen und mit einem fröhlichen Lachen im Gesicht geben wir die Fahrzeuge nach rund zwei Stunden zurück und lassen dieses äusserst spezielle Abenteuer noch mehrmals Revue passieren. Ab Kirkenes fahren wir zum nahegelegenen Eishotel zur Königskrabben-Expedition auf dem zugefrorenen Fjord. Nach dem Umziehen zwängen wir uns in einen unbequemen, riesigen Schlitten, welcher von einem Schneemobil langsam bis zum Fjord gezogen wird. Meine Vorstellung, dass ich selbst mit einem Schneemobil dorthin fahren kann, löst sich in Luft auf. Nach kurzer Fahrt und Ankunft zieht unser Guide einen geschlossenen Korb hoch, entnimmt daraus drei vorab gefangene Krabben und erklärt uns die Geschichte rund um die Königskrabben. Er tötet eine nach der anderen, bereitet sie zum Dämpfen vor und bietet sie anschliessend im Eishotel zum Verkosten an – bis wir satt sind. Frische Krustentiere schmecken herrlich. Diesen Ausflug können wir nur bedingt weiterempfehlen. Die nächsten beiden gebuchten Ausflüge fallen der stürmischen See zum Opfer: mit dem Schneemobil durch die Polarnacht und die Stadtrundfahrt in Hammerfest. Schade, aber der Kapitän entscheidet keine Häfen anzusteuern. In Bronnoysund, welches genau in der Nord-Süd Mitte von Norwegen liegt, besuchen wir eine Lachsaufzuchtstation.

Lachse fühlen sich im klaren, kalten Wasser Norwegens wohl. Wir besichtigen das Kontrollzentrum, die Räume, in denen die Fische verarbeitet werden, sowie die Aussen-Anlage. Eindrücklich, wie kontrolliert die Lachszucht in Norwegen geregelt wird. Zum Schluss werden wir mit frischem, gegrillten Lachs verkostet. In Kristiansund gehen wir als nächstes von Bord. Die Busfahrt führt uns über die weltbekannte Atlantik-Strasse ins Marmorbergwerk «Bergtatt Opplevelser». Mit kleinen, elektrobetriebenen Flössen gleiten wir geräuschlos auf glasklarem Wasser durch die beleuchteten Stollen. Wir probieren das durch den Fels gereinigte Bergwasser und nehmen in einer riesigen Höhle eine wärmende Gemüsesuppe mit Renfleisch zu uns, bevor wir zum nächsten Hafen, nämlich Molde, gefahren werden, wo uns unser Schiff wieder aufnimmt.


Die Rundreise:

In 12 Tagen laufen wir 34 Häfen an, unter anderem Alesund, Trondheim, Bodo, Tromso, Hammerfest, Honningsvag (Nordkap), Kirkenes, Stamsund, Molde etc. – wahre Traumdestinationen. Jede einzelne nautische Meile entlang der Küstenroute von Bergen nach Kirkenes und zurück lässt uns Neues erleben. Die Berge stehen unbeirrt, während sich Wetter und Licht immer wieder verändern und die Landschaften in neue Farben tauchen. Wir erleben Dunst und grauen Regen, funkelnde grüne Nordlichter, einen Orkan mit Windstärke 12 und Wellen von weit über acht Metern Höhe. Entlang der Küste kauern kleine Fischerdörfer, umgeben von der vom Wetter gezeichneten Natur, während sich die Küstenstädte auf den schmalen Landstreifen zwischen wildem Gebirge und dem schäumenden Meer schmiegen. Die Inselgruppe der Lofoten besteht aus 80 Eilanden auf einer Fläche von rund 1220 km2. Wir verbringen die Reisezeit gerne auf unserem Balkon, auf dem Panoramadeck 9 oder in einer der beiden Whirlpools auf dem Promenadendeck – sollten diese in Betrieb sein. Einen zauberhaften Sonnenuntergang auf der Südroute ab Honningsvag haben wir im heissen Sprudelwasser erlebt. Wow.

Die Ausrüstung:

Um in der eisigen Kälte immer warm zu haben, testen wir erfolgreich eine Daunenjacke von Canada Goose. Der Wyndham Parka hat uns komplett überzeugt. Modernste Materialien, edle Handverarbeitung, nachhaltige Daunen sowie ein schickes Design haben uns durch die frostigen Winterlandschaften auf unseren Ausflügen auf der nördlichen Erdkugel begleitet und uns jederzeit warmgehalten. Kandahar versorgt uns mit handgefertigten Winterschuhen, welche unsere Füsse dank hochwertiger Lammfellfütterung nicht nur warm, sondern auch trocken halten. Die Sohlen tragen dazu bei, dass wir immer sicheren Halt auf Schnee und Eis haben. Die Rucksäcke von Bach liegen bequem an unseren Rücken, haben ausreichend Stauraum und sind mit rund einem Kilogramm Leergewicht ein sehr willkommener Begleiter.


Das Fazit:

Seit Ende 2021 bedienen zwei Reedereien unter der Postschiffflagge die Kystruten. Seit 1893 transportieren sie Passagiere, Post und Fracht entlang der norwegischen Küste. Diese Route ist eine sehr empfehlenswerte Reise, voller Abenteuer entlang der vielfältigen Küstenlandschaft Norges. Havila ist hier zurzeit mit den modernsten und umweltverträglichsten Schiffen unterwegs. Auch die Kabinen auf den unteren Decks sind wesentlich grösser und komfortabler als die des Mitbewerbers. Die angebotenen Ausflüge sind nicht gerade kostengünstig – aber unabdingbar. Trotz fast täglicher Ausflüge sind wir am Schluss der Reise vollends erholt und freuen uns auf die nächste Begegnung mit den Trollen Norwegens.



Polarlicht APPs:

Norway Lights

Aurora Alerts

Space Weather Live


Skandinavien Spezialist und Havila Hauptagent

Glur Reisen Basel, Schweiz, +41 61 205 94 94


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