• Fotos: Patrick Straub

Charivari Jahrgang 2020 - no bis am 15. Hornig


Glaibasler Charivari mit grandioser Musikkunst

Beginnen wir mit dem grandiosen Schluss des Charivari 2020.

Die Soul-Sängerin Nicole Bernegger als "Frau Fasnacht" brachte den Saal so richtig zum Kochen. Zusammen mit den Schäärede, den Bieranjas, der Charivari-Rockband und dem Schauspiel-Ensemble sorgten sie mit dem legendären Stück Bohemian Rhapsody von Queen – fasnächtlich-baseldeutsch interpretiert – für riesige Emotionen. Alleine schon der Mut von Programmchef Erik Julliard, sich an ein Meisterwerk wie Bohemien Rhapsodie heraus wagen verdienst Applaus. Das begeisterte Publikum dankte nach der zweistündigen Vorstellung mit tobendem Applaus und einer "standing Ovation".

Meist sorgten bissig witzige und besinnliche Raamestiggli, sehr unterschiedliche Schnitzelbängg, wunderbare Fasnachtsklänge für kurzweilige Unterhaltung.

Den Verantwortlichen ist es gelungen, einen wunderbaren Querschnitt durch die Basler Fasnacht mit traditionellen Elementen, trendigen Einlagen, musikalischen Leckerbissen und knackigen Raamestiggli auf die Volkshausbühne zu bringen. Lachen konnte das Publikum auch beim Stiggli „Blätzli gsuecht“, in welchem mit der lokalen Prominenz abgerechnet wurde. Das Charivarimännli, neu gespielt von Olivia Zimmerli, bewies, dass es auch musikalische Fähigkeiten hat. Nachdenklich wurde es im Raamestiggli „2079“, welches die möglichen Auswirkungen des Klimawandels kritisch aufzeigte. Das Ensemble, zusammengesetzt aus drei Newcomern und fünf etablierten Kräften begeisterte mit fabelhaften Leistungen und überzeugendem Schauspiel.

Eröffnet wurde das Charivari mit dem traditionellen Charivarimärschli, wunderbar vorgetragen von der Pfyffergrubbe Schäärede. Die Vereinigten Kleinbasler (VKB) präsentierten mit dem „Glopfgaischt“ und dem „Yankee“ schöne, traditionelle Fasnachtsmusik. Voluminös und mit viel Energie fegte die Guggemuusig Räpplischpalter über die Bühne. Der neue Marsch „Viva“ interpretiert von der Pfyffergrubbe Spitzbuebe war ein Ohrenschmaus, genauso wie die witzige Umsetzung des Arrangements „Ungarische Tänze“ von den Pfeifer-Virtuosinnen der Schäärede.

Die jungen, wilden Tambouren der Basler Trommelakademie bewiesen ihr Talent mit Schlegeltricks und Trommelakrobatik auf Holztrommeln und ernteten dafür ebenfalls stürmischen Beifall. Mit bekannten Melodien und Showeinlagen liessen die Bieranjas, eine schränzende Brass-Band, die Wände des Volkshaus zittern.

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