• Daniel Jauslin (dja)

Zwei Wohnmobile – zwei Familien – unzählige Eindrücke


Der Trend zum Sektor Wohnmobile während der Coronakrise ist im deutschsprachigen Europa immens. Zwischen 26 und knapp 50 Prozent mehr Zulassungen von Reisemobilien zeigen, welche Bedürfnisse Käufer und Nutzer bekunden. Wir testen zwei Vertreter der Luxusklasse: den Carthago «liner-for-two I 53» und den Elegance aus dem Hause Bürstner.

Wir starten in Basel und fahren im Feierabendverkehr ins Tessin. Der Carthago misst 783 Zentimeter bei einem zulässigen Gesamtgewicht vom 4.8 Tonnen. Er ist auf einem Fiat Ducato Tiefrahmenchassis aufgebaut und mit dem bewährten 180 PS starken 2,3 Liter, 4-Zylinder Motor mit 9-Gang Automatik ausgestattet. Wir gleiten mit dem für Paare designten Liner auf der Autobahn dahin. Bei 100 km/h lesen wir 1'600 U/Min. von den Armaturen ab. Der geringe Treibstoffverbrauch bestätigt unsere Vermutung. Das Lederlenkrad liegt gut in der Hand. Dank Tempomat fahren wir ohne Probleme Richtung Gotthardtunnel. Wir können leicht im Verkehrsfluss mithalten und staunen nicht schlecht ob der Tatsache, dass die Tessiner Nordhänge immer noch schneebedeckt sind. Das Manövrieren auf dem Campingplatz bereitet keine Mühe, geübte Fahrer werden den zugewiesenen Platz alleine finden und das Gefährt aus Aulendorf (D) sicher platzieren.

Der Elegance bringt 700 kg mehr auf die Waage und misst 891 Zentimeter. Das Mercedes Chassis mit dem 170 PS starken Triebwerk ist mit einer 9-Gang Automatik verbunden. Diese Kombination zeugt von ausreichend Leistung, um auch Steigungen in den Alpen zu erklimmen. Die Lenkung ist sehr direkt, der Abstandregeltempomat «state of the art» und die Sitzheizung an kühlen Tagen unabdingbar. Das Cockpit wirkt aufgeräumt und moderner als im Fiat. Trotz Doppelachse ist die Manövrierbarkeit des Riesen etwas mehr eingeschränkt als beim kürzeren Begleiter. Dafür attestieren wir dadurch einen tollen Geradeauslauf. Schade, dass beim Carthago nur hinten zwei Kurbelstützen montiert sind. Bürstner verzichtet sogar ganz auf dieses wichtige Zubehör. In dieser Preisklasse und für eine optimale Nivellierung lohnt sich der Aufpreis für vier elektrische Hubstützen jederzeit.


TCS Camping Lugano-Muzzano

Die Lage ist atemberaubend. Unsere VIP Plätze sind direkt am See am äussersten Ende des Campingplatzes. Wir belegen knapp 200 Quadratmeter, was es uns ermöglicht, abgeschieden unserem Müssiggang zu frönen. Jetzt, im Frühjahr, haben wir relativ spät direkte Sonneneinstrahlung, dafür essen wir abends draussen und kosten die wärmende Abendsonne bis zu ihrem Untergang aus. Der Strom ist pro Wohnmobil mit 10A abgesichert.

So wird Haartrocknen bei gleichzeitigem Kaffeekochen nicht zum Ärgernis. Der 4-Sterne Platz hat gut eingerichtete Nasszonen. Die neue sanitäre Anlage gegenüber der Rezeption ist noch ein Stück angenehmer, sprich frischer und moderner. Cool. Wir finden einen Laden mit allem Nötigen. Für den Grosseinkauf sind Coop, Migros und Aldi nur ein paar hundert Meter entfernt. Das hauseigene Ristorante Vedeggio bereitet einfache Menüs oder tolle Pizze zu – auch als Take-Away. Das Personal ist überall freundlich und zuvorkommend. Uns gefällt, dass alle Zugfahrzeuge von Caravans ausserhalb des Platzes parkiert werden müssen. So fahren extrem wenige Autos auf dem Areal. Dadurch können Kinder unbesorgt radeln und beliebig spielen. Schnelles kostenloses WiFi, zwei Outdoorpools, ein Spielplatz und der direkte Seeanstoss lassen uns die Zeit kurzweilig erleben. Auf dem See machen wir ausgedehnte «Stand-up-Paddle» Touren. Die Uferzonen sind teilweise geschützt, was uns Einblicke in ein Paradies für Ornithologen gewährt. Für Möchtegerncamper, welche kein eigenes Gefährt ihr Eigen nennen, sind unterschiedliche Mietunterkünfte vorhanden: vom Nomadenzelt für zwei, bis hin zum Mobilhome für bis zu sechs Personen. Der Flugplatz Agno liegt unweit des Campings. Wir erleben Augenblicke des Lärms, vor allem wenn Flugschüler ununterbrochen Anflüge üben. Ein kleines BMW-Elektroauto steht den Gästen gegen 50 Franken für Tagesausflüge zur Verfügung, sollte ein Streifzug in die Nachbarschaft geplant sein. Top. Leider ist die Entsorgungsstation für Grauwasser und das Nachfüllen von Frischwasser nicht ideal gelegen und bereitet grossen Wohnmobilen einige Mühe. Die Aus- und Einfahrt zum Platz ist ebenfalls eng. Wir erleben ausserdem durcheinander parkierte Lieferanten und Besucher, welche uns zu ungewollten Fahrkünsten zwingen.

Wir werden sicher wiederkommen und dieselben Plätze reservieren – um den See und das herrliche Panorama zu geniessen und – um den vielfältigen Glockenspielen der umliegenden Dorfkirchen zu lauschen.




www.tcs.ch


Campofelice Camping Village in Tenero

Was für ein Platz. Wow. Ich habe noch nie – auch nicht im Ausland – einen grösseren, abwechslungsreicheren Campingplatz auf 15 Hektaren erlebt. Bravo. Beim Check-In erhalten wir sofort für jeden eine kostenlose Ticino-Card, welche unter anderem die freie Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel sicherstellt. Unser Standort ist leider nicht so ideal wie am Lago di Lugano, darüber trösten wir uns ob der perfekten Infrastruktur und dem unendlichen Angebot des Campofelice. Das Camping ist in sechs Kategorien eingeteilt. Die «Deluxe Lago Plätze» liegen hervorragend mit pittoresker Aussicht auf die Verzasca oder den Lago Maggiore. Wir müssen uns mit Standardplätzen zufriedengeben, welche unsere beiden Camper in der Länge voll ausnutzen. Unter den Bäumen fehlt der Satellitenempfang gänzlich. Schade. Noch nie habe ich WC- und Duschanlagen auf solch hohem Niveau gesehen: gross, sauber, mit Kopf- und Handbrause, Boden und Wände aus heimischem Maggia Granit, Familien Kabinen und Abwaschzeilen mit Geschirrspülmaschinen. Wow. Wir erleben das Personal nicht nur freundlich, sondern auch gut organisiert. Die Wege zu den Stellplätzen sind für grosse Fahrzeuge eher eng geraten. Drei Pools, bis 28 Grad heiss, stehen den Campern zur Verfügung. Es gibt Sportanlagen für fast jeden Geschmack, inklusive einer kleinen, feinen BMX-Bahn, auf welcher Kinder jeden Alters gefahrlos ihre Runden drehen. Viele Schwimminseln liegen an den Sand- und Grasstränden des Platzes. Jugendliche und Junggebliebene sonnen sich und spielen ausgelassen miteinander. Natürlich sind ebenfalls einige Chalets und Wohnungen für einen Ferienaufenthalt zu mieten. Das brandneue Restaurant auf der Piazza hat noch viel Verbesserungspotenzial. Zum einen sind die Portionen viel zu klein und das Essen ist unmöglich als schmackhaft zu bezeichnen. Im Centro Nautico stehen alle erdenklichen Mietboote und -bretter zur Auswahl bereit. Wir mieten ein Motorboot mit 40PS und fahren für einen Kurztrip nach Ascona – was auf dem Wasser mehr Spass als auf der Strasse bereitet und einen erdenklich einfachen Parkplatz, nahezu an der Promenade selbst, bietet – CHF 1/Std. Herrlich.




www.campofelice.ch


Camping Seebucht Brienz

1948 wurde das Camping als erster Platz im Berner Oberland von Grossvater Streich gegründet. Heute führt es Agnes in dritter Generation. Die aussergewöhnliche Lage direkt am klaren Brienzersee mit eigenem Strand und Steg erleichtert uns, nebst der freundlichen Gastgeberin, die Entscheidung für diesen 2 Sterne Camping Platz. Wir parkieren unsere beiden grossen Fahrzeuge auf einem Rasenstück, leicht erhöht über dem hauseigenen, kleinen Hafen – also am Seeufer. Wir finden passenden Strom, müssen aber die Kapazität auf 1KW pro Womo beschränken. Die Einrichtungen sind einfach, aber vorhanden. Für eine drei Minuten Warmwasserdusche ist ein Franken zu bezahlen. Dank der perfekten Infrastruktur im Bürstner und Carthago duschen und erledigen wir den Abwasch in unseren «mobilen Heimen». Die Kinder spielen sofort am Wasser und fühlen sich sichtbar wohl. Steine übers glasklare Wasser springen zu lassen macht glücklich. Wer wohl die meisten Hüpfer schafft? Wir geniessen die Sonne und die bereitstehenden Tische mit Bänken am Seeufer, welche alle Gäste nutzen können. Zehn fixe Saisonplätze und bis zu 15 Touristenplätze (je nach Grösse der Camper) sind angenehm überschaubar. Die Bahnstrecke «Interlaken Luzern» grenzt an die saisonal vergebenen Parzellen. Die modernen Züge sind erstaunlich leise – dennoch hörbar. In wenigen Fussminuten erreichen wir die Dorfbäckerei, welche uns morgens mit frischen Backwaren eindeckt. Ein paar Minuten weiter entfernt ist der Bahnhof Brienz mit Anschluss an die weltbekannte Brienzer Rothorn Bahn. Die Dampfzahnradbahn stampft seit 1892 durch Wiesen und Wälder einem atemberaubenden Panorama mit sagenhaften 693 Berggipfeln entgegen. Wow. Das Faltfahrrad Tagashi E-Seven hat uns während der ganzen Reise begleitet. Wir sind begeistert. 20’ Räder, 7 Gänge, 250W Motor in Verbindung mit dem Akku, welcher geschickt in die Sattelstütze eingebaut ist, haben uns zu einer unabhängigen Reichweite von knapp 60 Kilometern verholfen. Zusammengeklappt passt das E-Bike in jedes Wohnmobil (Masse: 62x85x40cm). Die tolle Qualität und das einfache Handling haben uns überzeugt. Der Ausflug zur Aareschlucht ist ein weiteres, beeindruckendes Erlebnis, welches wir noch lange in Erinnerung behalten werden – sowie die Überraschung, am folgenden Morgen in einer ausgedehnten Schneeballschlacht toben zu können.




www.seebucht-brienz.ch

www.xtramobil.ch


Bürstner Elegance I 910G

Eines vorweg: Das Topmodell aus dem Hause Bürstner hat so viel Stauraum, dass wir nicht wissen, was wir alles in die Fächer, Schubladen und Stauräume packen sollen. Welch ein Luxusproblem. 19 Schranktüren, 11 Schubladen, 1 Inlayschublade, 1 Schiebetüre für eine Kaffeemaschine, 2 Doppelbodenfächer und 1 Kippschuhfach. Total 35 Optionen, um alles Mögliche verstauen zu können. Zukünftig werden wir wohl unseren «ganzen» Haushalt mitnehmen… Wir haben viele Vorteile und Neuigkeiten entdeckt, welche wir grossartig finden: Zuoberst das vollautomatische iNDUS Toilettensystem von Thetford mit fest eingebautem Fäkalientank. Mittels Smartphone-App können wir jederzeit die Füllstände von Frisch-, Grau- und Schwarzwasser einfach ablesen. Dank der neuartigen Interwall-Grauwasser-WC Spülung nimmt das wenig, nötige Spülwasser auch wirklich alles mit. Die Entleerung des Schwarzwassertanks gestaltet sich simpel und sauber. Wir stellen eine Art Glocke über den Grauwasserschacht und entleeren die chemisch aufbereiteten Fäkalien zusammen mit dem Grauwasser in einem Zug. Dies ist möglich, weil der Inhalt des Schwarzwassertanks automatisch zerkleinert und mit unterschiedlichen Chemikalien zersetzt wird. Nicht einmal Handschuhe sind nötig. Bravo. Das «stille Örtchen» ist enorm grosszügig angelegt. Sogar Stauflächen unter der Ablage garantieren Platz für die vielen Klopapierrollen, welche auf einer langen Reise nötig sind. Der XL-Duschraum ist so geräumig, dass selbst wir als lange und breite Zeitgenossen bequem duschen können. Wir finden sowohl die Stauraumunterteilung als auch die Raumaufteilung ideal. Der Wohnbereich kann vom Bad und dem Schlafbereich abgeschottet werden. Die Kücheneinteilung ist hervorragend. Unter der Spüle befindet sich ein sehr grosser Schrank, in welchem wir einen Thermomix mit allem Zubehör, Pfannen, Töpfe, Salatschüsseln, und sogar die Abwaschschüssel unterbringen können. Und falls man den Abfalleimer in der Aufbautür als zu klein empfindet, ist hier ebenfalls ausreichend Platz vorhanden, um eine eigene Alternative unterzubringen. Das Lampendesign und die -technik sind ebenfalls erwähnenswert. Dank der magnetischen Halterungen können wir die stilvollen und wandelbaren Lampen innerhalb des Wohnraums ganz einfach umplatzieren – dorthin, wo und wie das Licht gerade gebraucht wird. Das elektrische Hubbett über der Führerkabine sperren wir mit einem Schlüssel, damit kleine Kinder nicht zum Spielen verleitet werden. Danke Bürstner. Die zeitgemässe „Side-by-Side“ Sitzgruppe bietet einer Familie mit bis zu vier Personen bequem Platz. Dreht man die Fahrer- und Beifahrersitze, hat man weiteren Platz für zwei Gäste. Die praktische Schuhklappe direkt beim Eingang ist super – der Flur bleibt dadurch viel aufgeräumter. Die Heckgarage ist gross und hoch genug für vier Fahrräder oder zwei Roller mit einer Lenkerhöhe von über 114 Zentimeter. Zusätzlich finden ein grosser Klapptisch mit passenden Stühlen und Sonnenliegen Platz.

Nach so viel Positivem gibt es auch Funktionsweisen, welche nicht ideal, respektive kläglich ausgefallen sind. Dazu gehören ein paar Dachluken, welche nicht abgedichtet sind und den Fahrtwind ungehindert ins Innere leiten. Der Schalter für die Nachtbeleuchtung befindet sich hinter dem hochgefahrenen Hubbett. Wir mussten es wieder absenken, um an die Taste der vergessenen, brennenden Lichter zu gelangen. Die beiden hochklappbaren Rücksitze scheppern bei der Fahrt in jeder Kurve. Die edlen Hochglanzfronten sind umgehend mit Finger- und Handabdrücken übersät. Ebenso die gutaussehenden Designer-Griffe, welche leider viel zu spitz zulaufen. Wir sind mit den Hosentaschen und Gürtellaschen mehrfach hängengeblieben.

Mit all seinen Vor- und Nachteilen ist der Bürstner Elegance eines der ausgereiftesten Wohnmobile, welches wir getestet haben.




www.buerstner.com



Carthago liner-for-two I 53

Die Idee, ein Fahrzeug zu entwickeln, welches voll und ganz auf zwei Passagiere ausgelegt wird, ist nicht mehr ganz neu. Mittels elektrischem Hubbett über der Fahrerkabine erleben wir die Metamorphose vom Fahrzeug zum Wohnmobil. Das Bett ist 200 respektive 195 x 210 Zentimeter lang und verfügt über eine grosse Ein- und Ausstiegsluke – die leider mittig viel gewünschte Liegefläche verschluckt. Die Matratzen sind sogar für Schwergewichtler jenseits der 100er Gewichtsklasse ausserordentlich bequem. Leider fehlen in diesem Bereich die Ablagemöglichkeiten gänzlich – es sei denn, wir schlafen mit den Füssen in Fahrrichtung, was wirklich nicht bequem ist. Die Treppe zum Bett lässt sich mühelos versenken, damit können nächtliche Ausflüge ins Badezimmer gefahrlos in Angriff genommen werden. Die Idee des «liner-for-two» besteht darin, dass beim Einsteigen rechts der Schlafbereich mit WC Dusche separat abtrennbar und links alles für einen gemütlichen Tag vorhanden ist. Wir vermissen das grosse, gemütliche Badezimmer, welches wir im Modell «Chic E-Line» erleben durften. Mit anderen Worten, das Badezimmer dieser Fahrzeugklasse ist für uns zu eng. Die Dusche hingegen erfüllt unsere Bedürfnisse vollkommen – vor allem mit dem im Dachfenster eingebauten Brausekopf. Bravo. Übrigens lässt sich das Schlafgemach mittels eigener Schiebetüre abtrennen. Im linken Teil unseres Testfahrzeuges befindet sich die Küche und die Rundsitzgruppe, welche für vier Erwachsene ausreichend Platz bietet, um abends die Nachbarn zur Kartenrunde oder zum Dessert einzuladen. Die Küche mit allen erdenklichen Fächern und Schubladen bereitet Freude beim «Mise en Place» und anschliessendem Kochen – weil die Einteilung jedem Hobbygastronomen entspricht. Als engagierter Koch empfehle ich, anstelle des 3-Zonen Gasherds besser nur zwei Gasbrenner zu verbauen, so können auch eine Brat- und Schmorpfanne gleichzeitig verwendet werden. Ein kleiner nicht unbedeutender Luxus ist die elektrisch ausfahrbare Fernseh-Liege. Nicht nur beim TV schauen kam die «Chaiselongue» zum Einsatz, sondern auch beim Lesen und Entspannen. Just for «the two uf us». Der 40’ TV fährt auf Knopfdruck hinter dem Polster der Rundsitzgruppe herauf. Praktisch. Die Rücklehne des Polsters verdeckt jedoch knapp zehn Zentimeter des Bildschirms… Zeitgemäss sind die Tankvolumen: 215 Liter Frisch-, 180 Liter Abwasser und 95 Liter Fäkaltank. Thetford steht dafür Pate. Mittels Knopfdruck pumpt man den Inhalt der vollen Kassette in den grösseren Tank. Das klappt sehr gut – wenn man von den Gerüchen der unfeinen Art absieht, welche uns die Tanklüftung anschliessend beschert. Das muss nachgebessert werden. Alle von aussen zugänglichen Stauräume bieten hinreichend Volumen für die mannigfaltigen Camping-Utensilien. Die hauseigene Hubvorrichtung für die Polstergruppe, um Fahrräder mit bis zu 114 Zentimeter Lenkerhöhe zu verstauen, ist keine Meisterleistung. Es zieht in den Wohnraum und macht die heimelige Atmosphäre zunichte. Schade. Carthago bleibt dem klassischen Innenausbau treu, was durch Farb- und Polsterwahl eine eindeutige Identifizierung zur Folge hat. Wir wünschten uns eine XL Eingangstüre. Potentiellen Käufern eines «liner-for-two» empfehlen wir, das Iveco Chassis zu ordern – womit einige unserer Beanstandungen eliminiert werden.




www.carthago.com



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