• Daniel Jauslin (dja)

Trek Powerfly FS 9 – der Alleskönner

In den vier Jahrzehnten nach Gründung von Trek sind mehr Innovationen hervorgebracht worden als in den vierhundert Jahren davor. Fahrräder waren von dieser Explosion an technologischen Erneuerungen natürlich nicht ausgeschlossen. Durch kontinuierliches Ausreizen der Grenzen dessen, was mit einem Fahrrad möglich ist, ist es Trek gelungen, sich an der Spitze dieser Bewegung zu positionieren. Die Verpflichtung zur stetigen Innovation bei gleichzeitiger Würdigung der Gründungsprinzipien – nämlich Fahrräder zu bauen, die von den Menschen geliebt werden und hinter denen Trek voller Stolz stehen kann – hat Trek zu dem gemacht, was es heute ist.

Das neue Powerfly FS 9 EQ ist ein elektrisches Full-Suspension-Mountainbike, welches für Singletrail-Touren und raue Pendlerstrecken konzipiert wurde. Highend-Teile, ein kraftvolles Antriebssystem und ein potentes Fahrwerkssetup sind Grundvoraussetzungen für dieses Fahrrad. EQ steht für Equipped, also für nützliche Features wie Schutzbleche, Beleuchtung, Ständer, Handyhalterung und Gepäckträger, welche dieses Bike zu einem zuverlässigen Begleiter auf und vor allem jenseits der befestigten Strassen machen.

Unsere Nutzung on-/offroad liegt bei etwa 50/50. Wie fahren entlang dem Neuenburgersee, ein Abstecher hinauf in die Jurakette bietet sich entsprechend an. Die Endgeschwindigkeit von 25km/h erreichen wir auf geradem Weg sehr schnell und halten diese auch ohne grosse Anstrengung. Dank dem Bosch Performance Line CX Motor mit 85 Nm Drehmoment geht es fast ebenso locker vom See hinauf via Villiers auf den Chasseral Ouest auf 1552 Meter über Meer, respektive 1123 Höhenmeter. Die rund 30 Kilometer gehen schon in die Oberschenkel, aber der Spass bei herrlicher Aussicht und dem Wissen ob der bevorstehenden Abfahrt lassen alles vergessen. Der CX Motor im eMTB-Modus passt die Unterstützung selbständig an das Terrain an. Cool. Der Reichweiten-Assistent von Bosch zeigt uns auf dem Smartphone an, wie weit wir mit dem 625 Wh Akku fahren können. Die von Bosch voreingestellten Daten für einen Durchschnittsfahrer in Verbindung mit dem FS9 können für eine genauere Schätzung der Reichweite individuell angepasst werden. Rund 40km im Turbo Modus und bei winterlichen Temperaturen haben wir geschafft. Dabei ist der Verbrauch mehrheitlich der Steigung im Jura zuzuschreiben. Zurück nach Neuenburg brauchen wir fast keinen Strom, da auf dem Grossteil der Strecke der Akku rekuperiert wird. Übrigens ist der integrierte Akku herausnehmbar, was im Winter und für den Transport des Bikes ideal ist. Uns gefällt, dass das innovative Bike in der Handyhalterung sogar ein integriertes Display hat, damit wir für kurze Strecken kein Smartphone mit Navigation einsetzten müssen.

Wir sind überzeugt, dass diese Art von Bike klar dem Trend zur Nutzung als Fahrrad zur Arbeit/Schule und abseits von befestigten Strassen zur Fitness und Freude an der Natur folgen wird. Zu Zeiten von Corona macht es vermehrt Sinn, sich draussen in der Natur fit zu halten. Wir sind überzeugt. Was mehr will Mann oder Frau noch?


www.trekbikes.com


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