• Fotos: Michel Nellen. Hersteller

Brillieren beim Grillieren


Je länger je mehr mutiert Grillieren zu einem Event. Mit der Familie oder Freunden im Freien palavern, gemeinsam Köstlichkeiten vom Grill geniessen und dabei die sozialen Bedürfnisse erfüllen.

Welche Perspektiven hat der Grill eigentlich? Fachgeschäfte, welche noch keine Abteilung Grill haben, hinken dem Trend hinterher. Der Markt wächst jährlich zwischen 5 und 6%. Die „grüne“ Branche, dazu gehören auch Grossmärkte, boomt. Hobby Handwerker, Maler und Gärtner lieben fast alle ausnahmslos das Grillieren. Es macht also Sinn, Grillprodukte in deren Umgebung zu platzieren – und wie.

Die Auswahl an Grills ist riesig. Zum allgemeinen Verständnis sprechen wir von Elektro-, Kohle- und Gasgrills.

Elektrogrills:

Viele Vermieter untersagen es ihren Mietern, mit Kohle oder Gas auf dem Balkon zu grillieren. Also bleibt nur die Stromvariante. Diese birgt heute viele Vorteile in sich, sofern sie über ausreichend Stärke (Watt) verfügt. Falls ein Grill unter zirka 2400 Watt hat, kann das Grillgut, oft Fleisch, nicht richtig gegart werden. Zusätzlich spielt es eine tragende Rolle, ob der Grill doppelwandig konstruiert ist. Dann nämlich kann entweder der Grill bei gleicher Leistung grösser sein, oder es reichen auch gut 2000 Watt für ein optimales Ergebnis. In diesem Artikel spreche ich nicht von den Tischgrills, welche für den Inhouse Gebrauch bestimmt sind – sondern vom Grillieren im Freien.

Kohlegrills:

Feuer ist für Pyromanen bestimmt. Sie lieben es, wenn Funken spritzen und Kohle echtes Feuer fabriziert. Sie haben Zeit, denn bis die Briketts richtig glühen, vergehen je nach Lufttemperatur und –feuchtigkeit 20 bis 30 Minuten, bis das erste Grillgut auf dem Grill deponiert werden kann. Spätestens nach vier Stunden ist der Grillplausch vorbei, respektive die Kohle ausgebrannt. Wir haben das riesige Entre-Côte auf dem gusseisernen Sear Grate Einsatz gebraten. Der wird richtig heiss und das Fleisch bekommt den perfekten Look.

Gasgrills:

Der Ganzjahres Grillchef kommt hier zum Zuge. In Windeseile ist der Gas Grill bereit und kann während zwölf Monaten im Jahr eigesetzt werden. Nur in rund fünf Minuten ist die Betriebstemperatur erreicht und schon beginnt der Spass. Die 10 Kilo Gasflasche reicht meist für ein ganzes Jahr. Durch mehrere Gasbrenner kann die Temperatur im Grill genau reguliert werden, was diversifiziertes Grillieren ermöglicht. Hier ist der Dutch Oven der perfekte GBS Einsatz um Coq au vin auf dem Grill zu realisieren.

Für 4 Personen als Hauptgang

1.6 kg Poulet in Achtel schneiden

300 g Sellerie, Karotten, Zwiebeln in kleine Würfel schneiden

0.8 dl Rotwein

Nelke, Lorbeerblatt, Pfefferkörner alles zusammen in eine Schüssel

geben und 3 Tage marinieren

Poulet herausnehmen und abtupfen

0.5 dl Erdnussöl im Schmortopf auf dem Grill das Öl erhitzen

Das Poulet goldgelb anbraten. Das Gemüse mitdünsten

1 Essl. Tomaten Püree dazu geben und mitdünsten

Rotweinmarinade dazu geben

3 dl braune Sauce dazu geben und das Poulet zugedeckt ca.

20 Minuten im Fond leicht köcheln lassen

Lorbeerblatt und Nelken entfernen

Poulet anrichten und Sauce darüber napieren

Zubehör:

Anhand einer Grafik kann man am besten erkennen, welchen Einsatz der engagierte Grilleur für die unterschiedlichen Speisen bevorzugt. Sear Grate: ergibt den Maillard-Effekt – eine Bräunungsreaktion, bei welcher Aminverbindungen unter Hitzeeinwirkung zu einer neuen, geschmacksintensiveren Verbindung umgewandelt werden. Pizzastein: ideal für Pizzen, Flammenkuchen oder gar Wähen. Wok: Gemüse, Poulet und andere Speisen – zum Frittieren, Dämpfen oder Schmoren. Dutch Oven: 20 Liter Gusseisen für alle Schmorgerichte ideal. Geflügelhalter: Poulet am Stück, Ente oder jegliche Art von Geflügel. Koreanischer Einsatz: Gemüse, Poulet, und alles was auf einen Tartaren Hut gehört. Ebelskiver: ein idealer Einsatz für Muffins, Kartoffel Küchlein, Desserts und Vorspeisen aller Art. Pfanneneinsatz: für Eier mit Speck und andere kleine Speisen.

Räuchern:

Smoken ist eine Art des Grillierens, über welche ich bereits ausführlich berichtet habe. Als Grilleur der Garde Gas und Kohle gibt es verschiedene Möglichkeiten, mittels einer Räuchereinheit zum Erfolg zu kommen. Weber seines Zeichens hat unterschiedliche Möglichkeiten für ihre Grills. Universal Räucherboxen, Räuchereinheiten, Räucherbretter und Wood Wraps. Neun unterschiedliche Holz Chips stehen ebenfalls zur Auswahl bereit. Alles, was aus Holz ist, wird ausreichend lange in Wasser eingelegt, bevor mit dem milden, zeitaufwändigen Räuchern begonnen werden kann. Um sich mit dieser Art der Zubereitung zu rüsten, empfehlen wir ein Grill Seminar zu besuchen.

Kohle für Pyromanen:

Der Kugelgrill-Klassiker Master-Touch GBS von Weber sorgt für noch mehr Genussvielfalt: Als Allround-Talent bietet der Master-Touch GBS kulinarische Abwechslung. Dank dem Gourmet BBQ System mit acht verschiedenen Einsätzen gelingt jedes Grillmenü. Neu sind die optimierte Beinverstrebung mit Einrastfunktion an allen drei Beinen, sowie die bruch- und wetterfesten Räder mit gummierten Laufflächen für zusätzliche Sicherheit und einen bequemen Transport. Hinzu kommt ein extra grosser Aschetopf, der sich mit nur einem einzigen Handgriff bedienen lässt, sowie die optimierte Positionierung des Lüftungsschiebers – ideal, um die Temperatur im Innern des Grills noch präziser zu bestimmen. Für zusätzliche Flexibilität beim Grillieren sorgen die zwei Char Baskets zum einfachen Wechseln zwischen den Grillmethoden.


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Kontakt: Daniel Jauslin | Unterer Rütschetenweg 25B | CH-4133 Pratteln | blog [at] jauslin.net