• Daniel Jauslin (dja)

Die APP Pilze 123 ist für CHF 29 im Appstore erhältlich


Pilze sind überall anzutreffen: auf Wiesen und Weiden, in Gärten, an Strassenrändern, ja sogar auf Trottoirs und ganz besonders im Walde beim Herbstspaziergang. Eine grössere Anzahl bleibt unserem Auge jedoch verborgen und ist nur mit dem Mikroskop zu sehen. Gross ist auch die Zahl jener Pilze, die etwas mit unserem täglichen Leben zu tun haben, ohne dass wir uns dessen immer bewusst werden. Hefepilze braucht man bei der Herstellung von Brot, Bier und Wein; Käse lässt sich ohne Pilze nicht produzieren und Bakterieninfektionen werden häufig mit dem Antibiotika Penicillin, einem Pilzprodukt, behandelt.

Andererseits sind viele Pilze als Krankheitserreger bei Mensch, Tier und Pflanze bekannt.

Weit über 200'000 niedere und höhere Pilzarten sind bis heute auf der ganzen Welt bekannt. Die Anzahl der Grosspilzarten (z.B. die allgemein bekannten Speise- und Giftpilze), die in unseren Wäldern und Fluren in Europa vorkommen, dürfte bei etwa 6'000 Arten liegen, davon essbar sind ungefähr 200 Pilzarten und ebenso viele sind giftig.

Pilze spielen im biologischen Kreislauf der Natur eine sehr wichtige Rolle. Unter anderem wird pflanzliches und tierisches Material abgebaut und in Humus umgewandelt; gleichzeitig dienen diese organischen Stoffe auch als Nährsubstrat für die Pilze.

Als wichtiger Bestandteil des Waldökosystems haben sich verschiedene Pilze - etwa jede vierte Grosspilzart - mit den Wurzeln von Bäumen, Sträuchern, vielen Orchideen und anderen Pflanzenarten zu Symbiosen (Lebensgemeinschaften) zusammengeschlossen. Pilze, die solche Symbiosen eingehen, nennt man Mykorrhiza-Pilze (vom griechischen mykes = Pilz und rhiza = Wurzel). In diesen Symbiosen werden wichtige Substanzen unter Pilzen und Pflanzen ausgetauscht wodurch die Ernährung der involvierten Organismen sichergestellt wird. Ohne dieses komplexe Zusammenspiel könnte unser wunderbarer Wald auf die Dauer gar nicht überleben.

Mit dem Wort "Pilz" bezeichnen wir in der Mykologie normalerweise nur die für uns sichtbaren Fruchtkörper, wie zum Beispiel bei einem Apfelbaum die Äpfel. Sie dienen einzig und allein der Vermehrung. Dass beide für uns gleichzeitig einen kulinarischen Wert besitzen, ist lediglich eine willkommene Nebenerscheinung. Was für die Äpfel der Baum ist, ist für die Pilze das Fadengeflecht im Boden. Der Pilz durchzieht den Boden mit feinen, dünnen Fäden (Hyphen) in allen Richtungen. Diese Fäden nennt man das Mycel. Bleibt es ohne Fruchtkörper (Pilze), kann es nur sehr schwer bestimmt werden. Das Mycel ist aber nicht unbedingt an Bodenhumus gebunden. Sein Substrat (Nährboden) kann auch ein Baumstrunk, Ast, Rinde, ein Föhren- oder Fichtenzapfen oder auch nur eine einzige Tannennadel sein. Wenn im Herbst genügend Feuchtigkeit vorhanden ist, finden wir an abgestorbenen Kräutern, Stengeln, Gräsern und Moosen wenige Millimeter grosse Pilze.

All diese Fruchtkörper - gemeinhin Pilze genannt - haben die Aufgabe, Sporen zu erzeugen, die nach dem Keimen wieder Hyphen bilden und damit zur Vermehrung beitragen. Bei den Blätterpilzen entstehen die Sporen auf den Lamellen, bei den Röhrenpilzen in den Röhren, bei den Becherlingen auf deren Innenflächen und bei den Morcheln in den wabenartigen Vertiefungen (Alveolen). Die Sporen sind nur wenige Tausendstelmillimeter gross und können einzeln nur unter dem Mikroskop bei starker Vergrösserung betrachtet werden.

Je nachdem, wo diese Sporen am Pilz reifen, unterscheidet man zwischen Schlauchpilzen (Ascomyceten) und Ständerpilzen (Basidiomyceten).

Je mehr ich über Pilze zu wissen meine, je unsicherer werde ich. Zum Glück habe ich die Applikation "Pilze 123" gefunden. Diese beinhaltet nicht einfach nur viele Pilze sondern unterstützt den Pilz-Sammler von der Suche bis zur Zubereitung:

Vom Bestimmen der Pilze über das Finden des Pilzkontrolleurs bis zu den Rezepten für die leckere Zubereitung - jeder Schritt wird fachkompetent unterstützt. Der Autor Wolfgang Bachmeier ist geprüfter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, Pilzseminarleiter und Pilzbuchautor.

SUCHEN - Mehr als 2400 Pilze

Mit 2400 Pilzen ist Pilze 123 die grösste Pilz-Datenbank in einer App.

Mehr als 9000 hoch-auflösende Fotos mit wichtigen Detailaufnahmen helfen bei der Bestimmung. Offline bestens nutzbar, eignet sich die App für die Bestimmung im Walde.

FINDEN - Bekannte Fundregionen

Für die Schweiz, Deutschland und Österreich sind viele bekannte Fundregionen hinterlegt. Eigene Fundstellen können ebenfalls markiert werden.

SELBER BESTIMMEN - Mit 21 Kriterien

Mit über 21 Bestimmungskriterien und über 100 Merkmalen ist eine gute Bestimmung von Pilzen möglich.

KONTROLLIEREN LASSEN - Alle Pilzkontrolleure sind mit Telefonnummer in der App enthalten. Nach dem erfolgreichen Sammeln unbedingt beim Fachmann die Pilze kontrollieren lassen.

KOCHEN - Rezeptideen für den Genuss danach. Für die gängigsten Speisepilze gibt es leckere Rezepte - die Vollendung des Pilzvergnügens!


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Kontakt: Daniel Jauslin | Unterer Rütschetenweg 25B | CH-4133 Pratteln | blog [at] jauslin.net